Der Berufsverband Gastroenterologie Deutschland

Der BVGD tritt ein für die Belange der in der Gastroenterologie tätigen Ärzte und Wissenschaftler, insbesondere für die Vertretung ihrer berufs- und standespolitischen, sowie wirtschaftlichen Belange. Das Fehlen einer alle Gruppierungen gleichermaßen vertretende berufspolitische Organisation führte zur Gründung eigenständiger Gruppierungen wie des Berufsverbandes Deutscher Internisten – Sektion Gastroenterologie, des Berufsverbandes Niedergelassener Gastroenterologen Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft Leitender Gastroenterologischer Krankenhausärzte sowie der Arbeitsgemeinschaft universitärer Gastroenterologen. Darüber hinaus entwickelte sich die Gastro-Liga als Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit im gastroenterologischen Bereich.

Seit 1913 besteht in Deutschland die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Ziel der Gründung war es, allen an Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten Interessierten einen Rahmen zu geben, der nicht auf Vereine oder Kongresse beschränkt war. Die DGVS hat sich bis heute im wesentlichen als eine wissenschaftlich orientierte Fachgesellschaft verstanden. In den letzten Jahren ist aber die Notwendigkeit gewachsen, dass sich die deutsche Gastroenterologie auch berufspolitisch stärker artikuliert.

Die Lücke einer gemeinsamen Vertretung der Gastroenterologie in Deutschland wurde durch die Gründung des Bundesverbandes Gastroenterologie Deutschland e.V. am 15. Dezember 2000 geschlossen. Durch die Bündelung der gastroenterologischen Kräfte sollte ein alleiniger und kompetenter Ansprechpartner für die Öffentlichkeit, aber auch für politische und staatliche Organisationen, Nachbardisziplinen auf dem Gebiet der Inneren Medizin, der Chirurgie, Radiologie, Dermatologie und anderen medizinischen Teilbereichen und schließlich der Industrie geschaffen werden. Im September 2016 wurde der BVGD nach erfolgreicher Umsetzung einer Satzungsänderung in „Berufsverband Gastroenterologie Deutschland e.V.“ umbenannt.

Dabei werden die Interessen der einzelnen Gruppierungen ausdrücklich berücksichtigt und deren Eigenständigkeit weitgehend gewahrt.

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