BVGD: In eigener Sache

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit 2003 ergänzt der Berufsverband Gastroenterologie die gastroenterologische Verbandslandschaft mit dem Ziel, berufs-, standespolitische und wirtschaftliche Belange der in der Gastroenterologie tätigen Ärzt*innen zu vertreten.

Unser Fach steht einer Vielzahl gesundheitsökonomischer und politischer Herausforderungen gegenüber. Die Gastroenterologie wird von Institutionen und Vereinigungen wie der Sektion Gastroenterologie des Berufsverbandes der Deutschen Internisten, dem Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft Leitender Gastroenterologischer Krankenhausärzte, der Arbeitsgemeinschaft universitärer Gastroenterologen, der Gastro-Liga und der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten intensiv vertreten und weiterentwickelt.

In diesem Kanon der Interessensvertretungen ist es heutzutage wichtiger denn je, Ressourcen zu bündeln und effektiv einzusetzen.

In den vergangenen Jahren war die berufspolitische Arbeit des BVGD eine unterstützende, ergänzende Maßnahme. Der Vorstand des BVGD hat in Abstimmung mit allen beteiligten Verbänden Einigkeit erzielt, dass diese Arbeit effektiver in den Einzelverbänden direkt und unmittelbar geleistet werden kann und es einer weiteren Institution mit allen ihren regulatorischen, finanziellen und organisatorischen Notwendigkeiten derzeit nicht mehr bedarf. Der BVGD Vorstand hat daher einstimmig den Beschluss gefasst, in der BVGD Mitgliederversammlung 2022 die Auflösung des Verbands gemäß § 8 Ziffer 4 der Satzung zu beantragen.

Wir möchten Sie hiermit hierüber informieren und danken allen BVGD Mitgliedern für ihr Engagement und ihre Treue. Wir hoffen und laden dazu ein, sich auch weiterhin für die Gastroenterologie zu engagieren.

Im Juni 2022
Der Vorstand des BVGD