Bundesweite Befragung zu Tumorkonferenzen

Im Rahmen des Projekts „Multidisziplinäre Tumorkonferenzen: Strukturen, Prozesse und Anforderungen aus Sicht der Ärztinnen und Ärzte“ findet eine bundesweite Befragung aller Ärzt*innen (unabhängig von ihrer Fachrichtung und beruflichen Position), die Patient*innen mit hämatologischen und/oder onkologischen Erkrankungen versorgen, statt. Der BVGD unterstützt dieses Vorhaben.

Auch Ärzt*innen, die nicht oder unregelmäßig an Tumorkonferenzen und ähnlichen interdisziplinären Besprechungen teilnehmen, werden gebeten sich zu beteiligen. Die Befragung dauert etwa 15 Minuten und erfolgt anonym, d.h. es können keine Rückschlüsse auf Personen oder Einrichtungen geschlossen werden.

Zur Umfrage

Wir möchten Sie dazu einladen, an der Befragung zu interdisziplinären Tumorkonferenzen und vergleichbaren Fallbesprechungen teilzunehmen.

Die Befragung ist anonym, dauert ca. 15 Minuten und richtet sich an alle Ärzt*innen, die Patient*innen mit hämatologischen und/oder onkologischen Erkrankungen versorgen – unabhängig von ihrer Fachrichtung oder beruflichen Position. Wir bitten explizit auch Ärzt*innen, die nicht oder unregelmäßig an Tumorkonferenzen und ähnlichen interdisziplinären Besprechungen teilnehmen, sich zu beteiligen.

Die Ergebnisse sollen zur Weiterentwicklung qualitätssichernder Maßnahmen verwendet werden. Nur durch eine hohe Beteiligung kann eine aussagekräftige Datengrundlage hierfür geschaffen werden.

Falls Sie Rückfragen zur Befragung haben oder weitere Auskünfte zum Projekt wünschen, können Sie sich gern an Dr. Kerstin Hermes-Moll wenden.

Über die Umfrage

Tumorkonferenzen sind ein fester Bestandteil der Versorgung von Krebspatient*innen. Für die teilnehmenden Ärzt*innen und Organisator*innen von Tumorkonferenzen sind der damit verbundene Aufwand und die Kosten hoch. Dennoch liegen für Deutschland kaum Daten hinsichtlich der Anzahl, Formen und Varianzen von Tumorkonferenzen und Kriterien zur Qualitätssicherung und -verbesserung vor.

Das Projekt wird vom Wissenschaftlichen Institut der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (WINHO) durchgeführt und vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi) gefördert. Der Fragebogen wurde in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen verschiedener Fach- und Berufsverbände entwickelt.

Die Ergebnisse sollen veröffentlicht und in einem Workshop mit Vertreter*innen von Fach- und Berufsverbänden Anfang 2022 diskutiert werden. Sie dienen als Grundlage für qualitätssichernde Empfehlungen. Entsprechend ist eine breite Beteiligung bei der Befragung wichtig.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Aufruf zur Teilnahme an der Befragung auch mit Ihren Kolleg*innen in der Praxis, im Krankenhaus und in kooperierenden Einrichtungen teilen. Bei Fragen oder Anmerkungen zu dem Projekt können Sie sich selbstverständlich gern an die Projektleiterin Dr. Kerstin Hermes-Moll wenden.

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