Darmkrebsvorsorge in Sachsen-Anhalt kaum genutzt

Die Sachsen-Anhalter nutzen viel zu selten die Angebote der Darmkrebsvorsorge. Eine Auswertung der AOK Sachsen-Anhalt unter ihren Versicherten im Jahr 2016 zeigt, dass nur 5 Prozent der anspruchsberechtigten Männer und Frauen Beratungen oder eine Untersuchung auf Blut im Stuhl nutzen.

Dabei kann fast jeder Fall von Darmkrebs – frühzeitig erkannt – verhindert werden. Insbesondere familiär vorbelastete Versicherte sollten eine Vorsorge in Anspruch nehmen. Für diese hat die AOK Sachsen-Anhalt zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt ein neues Angebot gestartet. Etwa 1.800 Personen erkranken in Sachsen-Anhalt jährlich an Darmkrebs, mehr als 900 sterben daran.

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