Datenschutzpflicht aus Brüssel

Ab dem 25. Mai 2018 gilt in der gesamten EU eine neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Alle Arztpraxen sind angehalten, ein Bewusstsein für den Datenschutz zu entwickeln, rät die kassenärztliche Vereinigung. Wer gegen die Bestimmungen verstößt, muss mit unangenehmen Sanktionen rechnen. Hausärzte benötigen dazu für ihre Praxis auch ein Datenschutzmanagement, ähnlich wie beim Qualitätsmanagement (QM), dass darstellt, welche Daten in der Arztpraxis auf welcher Rechtsgrundlage verarbeitet werden. Danach muss ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten geführt werden.

Aufgrund der Veränderungen im Datenschutzrecht sowie wegen punktueller Veränderungen im Bereich der ärztlichen Schweigepflicht mussten die „Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis“ in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung überarbeitet werden. Zudem haben die Einrichtungen mit Blick auf das neue Datenschutzrecht einen „Datenschutz-Check 2018“ erarbeitet, um Ärztinnen und Ärzten Hilfestellungen zu geben, was angesichts der neuen Vorschriften zum Datenschutz zu beachten ist.

Unter dem folgenden Link finden Sie einige Dokumente über die Neuerungen im Datenschutzrecht und den Originalartikel.