Der Medizinisch-Ökonomische Fußabdruck der Fachärzte

Der SpiFa (Spitzenverband Fachärzte Deutschland e.V.) hat erstmals relevante Daten zur medizinischen Versorgung in Deutschland, sowie der dazugehörigen Wertschöpfungskette der Fachärzte zusammengestellt. Danach gilt das deutsche Gesundheitswesen als weltweit führend. Die Gesundheitsversorgung in Deutschland stellt nicht nur medizinische Leistungen in hoher Qualität zur Verfügung, sondern leistet auch einen enormen Beitrag zur wirtschaftlichen Gesamtleistung.

Breites und einzigartiges Versorgungsangebot in Deutschland

Insgesamt sind in Deutschland 334.200 Ärzte tätig, 87% davon sind Fachärzte. Das Angebot der Ärzte reicht dabei vom einfachen „Pflasterkleben“ bis zur Chemotherapie. Dabei kann dank der freien Arztwahl jeder Mensch selbst entscheiden, ob er einen Hausarzt oder direkt einen Facharzt konsultiert.

Der niedergelassene Arzt als Unternehmer

Der niedergelassene Facharzt versorgt jedoch nicht nur Menschen bei gesundheitlichen Problemen, er ist gleichzeitig Unternehmer und Arbeitgeber . Er schafft Arbeitsplätze, investiert sein Vermögen in den Aufbau von Versorgungsstrukturen, hilft sowohl die Verweiltage im Krankenhaus, als auch die Tage der Arbeitsunfähigkeit der Menschen zu reduzieren. Damit wirken die Leistungen der Fachärzte indirekt auf die Bruttowertschöpfung in Deutschland.

Direkte Effekte auf die Bruttowertschöpfung

Neben den indirekten Effekten wirken Ärzte auch direkt auf die Wirtschaftsleistung Deutschlands ein: rund 1 Milliarde Euro werden jährlich von niedergelassenen Fachärzten in den Aufbau und Erhalt von Arbeitsplätzen und effektiven Versorgungsstrukturen investiert. Daneben leistet jeder niedergelassene Arzt eine Anfangsinvestition zwischen 150.000 – 1.500.000 Euro.

Neben den Ärzten bestehen im stationären Bereich rund 1,1 Millionen weitere Arbeitsplätze und im ambulanten Bereich noch einmal rund 670.000. Insgesamt sind im deutschen Gesundheitswesen rund fünf Millionen Beschäftige angestellt.