Honorarbilanz der KBV für 2014

In der 2016 veröffentlichten Honorarbilanz für das Jahr 2014 berichtet die KBV über insgesamt moderate Steigerungen in der Gesamtvergütung. Bei der extrabudgetären Vergütung wird allerdings ein kräftiges Wachstum beschrieben.

Laut Honorarbericht stieg die vertragsärztliche Gesamtvergütung im Jahr 2014 auf 34,4 Milliarden Euro – ein Plus von 3,7 Prozent. Je Versichertem stand bundesweit im Schnitt eine Gesamtvergütung von 489,47 Euro zur Verfügung (plus 3,1 Prozent).

Bundesweit stiegen die Honorarumsätze je Arzt im zweiten Quartal im Vergleich zu 2013 um 1,9 Prozent auf 209.319 Euro. Der Umsatz aus vertragsärztlichen Honoraren stieg damit 2014 absolut um 3826 Euro je Arzt. Der durchschnittliche Honorarumsatz je Behandlungsfall – also aufs Quartal gerechnet – lag 2014 bei 62,15 Euro und damit 2,6 Prozent oder 1,55 Euro über dem Fallwert im Jahr 2013, wobei die Unterschiede zwischen den KVen z.T. bedingt durch unterschiedlich zusammengesetzte Fachgruppen erheblich sind.

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