MHH bietet Familien Beratung für erblich bedingten Darmkrebs an

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. In den meisten Fällen ist die Erkrankung nicht erblich bedingt. In wenigen Familien besteht jedoch eine genetische Veranlagung – und damit ein hohes Wiedererkrankungsrisiko für die bereits erkrankte Person und ein hohes Risiko für Familienangehörige ebenfalls zu erkranken. Mit diesem Thema befassen sich Experten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Seit Anfang des Jahres ist die Hochschule Mitglied im Verbundprojekt „Familiärer Darmkrebs“ der Deutschen Krebshilfe. An dieser Aufgabe arbeitet das Institut für Humangenetik gemeinsam mit der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie dem Institut für Pathologie.

Das Ziel des Verbundes ist es, die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit erblichem Darmkrebs und deren Familien zu verbessern. Die MHH bietet dazu Aufklärung und vor allem ein spezielles Beratungs- und Diagnostikangebot an.

Zum Orginalartikel