Neuer Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen

Zum 1. Februar 2019 wird es einen neuen Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen geben. Dieser wurde von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) berufen. Dem Gremium gehören sieben Wissenschaftler an, die die Bereiche Medizin, Wirtschaftswissenschaft und Pflegewissenschaft vertreten.

Die Aufgabe des Sachverständigenrats ist die Analyse der Entwicklung der gesund­heit­lichen Versorgung mit ihren medizinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen und die Erstellung von entsprechender Gutachten, um

  • die Entwicklung in der gesundheitlichen Versorgung mit ihren medizinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu analysieren,
  • unter Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen und vorhandenen Wirtschaftlichkeitsreserven Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und bestehenden Überversorgungen zu entwickeln,
  • Vorschläge für medizinische und ökonomische Orientierungsdaten vorzulegen, sowie
  • Möglichkeiten und Wege zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens aufzuzeigen.

Der Rat soll im Hinblick auf die bedarfsgerechte Versorgung von Patienten Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und bestehenden Überversorgungen entwickeln.

„Vor uns liegen große Herausforderungen in der Gesundheitspolitik. Der Sachverständi­genrat hat – wie etwa bei der Weiterentwicklung der Notfallversorgung – immer wieder wichtige Impulse für Regierung und Parlament gegeben“, so Spahn. So sollen künftig auch Themen wie Digitalisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz noch stärker in den Blick genommen werden.

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