Organisiertes Darmkrebs-Screening – Der G-BA bei der Umsetzung in Verzug

München, 2. März 2018. Initiiert vom Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. hat der BVGD gemeinsam mit weiteren Berufsverbänden, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und anderen Organisationen erstmals proaktiv ein gemeinsames Konzept zur Umsetzung entwickelt.

Im Jahr 2013 wurde das Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz (KFRG) verabschiedet. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss wurde damals eine Frist zur Realisierung für ein organisiertes Einladungsverfahren zur Darmkrebsvorsorge auferlegt. Aus diesem Grund haben die Berufsverbände, 17 Fachgesellschaften, sowie weitere Experten-Organisationen im Konsensus-Verfahren ein Konzept erstellt, wie aus ihrer Sicht ein im Sinne der Versicherten bestmögliches Einladungsverfahren stattfinden kann. Zentraler Punkt des Konzepts: Dem Einladungsschreiben an die Versicherten sollte direkt ein immunologischer Stuhltest inklusive vorfrankierten Rücksendeumschlag beiliegen.

Hier finden Sie das Positionspapier zur Stellungnahme DK-Screening

Am Konzept beteiligte Organisationen:

  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten
  • Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie
  • Deutsche Gesellschaft für Humangenetik
  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin
  • Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie
  • Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen
  • Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen
  • Berufsverband Deutscher Internisten
  • Berufsverband Gastroenterologie Deutschland
  • Bundesverband Deutscher Pathologen
  • Deutsche Krebsgesellschaft
  • Deutsches Krebsforschungszentrum
  • Felix Burda Stiftung
  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg
  • Netzwerk gegen Darmkrebs
  • Stiftung LebensBlicke