Personaluntergrenzen für Ärzte benötigt laut Marburger Bund

In einer aktuellen Stellungnahme vom 23. August 2018 fordert der Marburger Bund (MB), dass die von der Politik angedachten Personaluntergrenzen nicht nur im Pflegebereich, sondern vielmehr auch für den ärztlichen Dienst angewandt werden müssten. „Auch im ärztlichen Dienst gibt es in vielen Krankenhäusern eine unzureichende Stellenbesetzung, die zulasten des vorhandenen Personals, der Patientenversorgung und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht“, so der Marburger Bund als Reaktion auf die Rechtsverordnung, mit der das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) ab dem kommenden Jahr Pflegeper­sonaluntergrenzen in vier Fachgebieten einführen will. Laut dem Ärzteverband sei eine Differenzierung zwischen Pflegekräften und dem übrigen nichtärztlichen und ärztlichen Personal weder sachgerecht noch sinnvoll.

Zur Stellungnahme des Marburger Bundes