Positionspapier zum Workshop mit Hausärzten – Aktiv gegen Darmkrebs

Die Stiftung LebensBlicke hat am 12. Dezember 2017 einen Experten-Workshop zum Thema durchgeführt, an dem neben namhaften Vertretern der Hausärzte, kassenärztlicher Vereinigungen, einiger Krankenkassen und von Betriebsärzten auch zahlreiche Mitglieder der Stiftung teilgenommen haben

Das neue Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG), das noch in der finalen Beratung ist, wird zu einem Paradigmenwechsel in der Krebsfrüherkennung führen, vom bisher opportunistischen Screening hin zur bevölkerungsbezogenen und bundesweiten persönlichen Einladung zur Darmkrebsvorsorge. Jeder Anspruchsberechtigte ab dem 50. Lebensjahr wird voraussichtlich von seiner Kasse informiert und eingeladen, sich zu beteiligen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) stellt einheitliche, evaluierte Informationen zur Verfügung, die der Einladung beiliegen. Dennoch wird gerade der Hausarzt für die Anspruchsberechtigten nach wie vor der zentrale Ansprechpartner in der Information über die Vorsorge sein.

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