Steuern und Finanzen 2021: Das müssen Sie als Ärztin / Arzt wissen

Im neuen Jahr gibt es verschiedene Änderungen, die sich auf die Finanzen von Ärzten auswirken können. Gern verweisen wir an dieser Stelle auf die übersichtliche Zusammenfassung des Onlinedienstes coliquio. Hier finden Sie auch allgemeine Steueränderungen, die Sie ggf. als Privatperson betreffen können.

Anstieg des Mindestlohns

Sollten Sie Mitarbeiter mit geringer Qualifikation beschäftigen und gegebenenfalls nach Mindestlohn bezahlen, müssen darauf achten, dass der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Januar von bisher 9,35 Euro pro Stunde auf 9,50 Euro gestiegen ist. Bis Mitte 2022 ist eine stufenweise weitere Erhöhung bis auf 10,45 Euro vorgesehen. Auch die Branchenmindestlöhne steigen. Bei den Pflegekräften etwa liegt er dann bei 11,35 Euro (West) statt 11,05 Euro und 10,85 Euro (Ost) statt 10,55 Euro. Weiterhin keinen Anspruch auf Mindestlohn haben unter anderem Auszubildende, Praktikanten und Ehrenamtliche.

Corona Prämie bis Ende Juni 2021

Der Corona-Bonus ist pro Mitarbeiter bis Ende Juni 2021 steuer- und sozialabgabenfrei. Die Corona-Beihilfe von bis zu 1500 Euro ist lediglich einmalig steuerfrei möglich.

MFA Gehälter steigen um 6 Prozent

Die Gehälter für Medizinische Fachangestellte steigen zum 1. Januar 2021 um 6 Prozent. Auch die Ausbildungsvergütungen werden – in geringerem Maße – angehoben. Die Tarifgehälter sind in der Regel unter anderem dann rechtsverbindlich für niedergelassene Ärzte, wenn sie Musterverträge der Bundesärztekammer für ihre Arbeitsverträge nutzen.

Diese und weitere Neuerungen finden Sie unter diesem Link.