Überkapazitäten in stationärer Versorgung laut Sachverständigenrat

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen kommt zu dem Schluss, eine Schließung oder Umnutzung von Krankenhäusern könne den Qualitäts­wettbewerb im Krankenhaussektor stärken und die Bedarfsgerechtigkeit der Versorgung erhöhen.  Das geht aus dem gemeinsam vorgelegten Bericht zusammen mit dem Sachverständigenräte zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hervor.

Dort heißt es, man komme „hinsichtlich des Reformbedarfs zu weitgehend übereinstimmenden Schlussfolgerungen“. So weise Deutschland im internationalen Vergleich im stationären Sektor nach wie vor hohe Kapazitäten auf. „Im Abbau von Überkapazitäten dürften signifikante Qualitäts- und Effizienzgewinne schlummern. Daher sehen beide Räte weiterhin einen erheblichen Restrukturierungs- und Konsolidierungsbedarf“, heißt es weiter. Mit 800 Betten je 100.000 Einwohner nehme Deutschland in Europa einen Spitzenplatz ein und verfüge über doppelt so hohe Kapazitäten wie manches andere Land.

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