Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie den umfangreichsten Pool an nationalen gastroenterologischen Pressemitteilungen deutschlandweit. Alle Pressemitteilungen des BVGD, der DGVS und des bng werden hier zusammengeführt. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Mitteilung der DGVSDezember 2018

Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen!
Mit Beginn der kalten Jahreszeit nehmen Norovirus-Infektionen wieder zu

Sie ist neben der Influenza die am häufigsten gemeldete Infektion in Deutschland: Die Norovirus-Gastroenteritis. Im vergangenen Jahr wurden 73 273 Fälle der Brechdurchfall-Erkrankung beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, zum Großteil in den Wintermonaten. Dabei umfasst die Zahl nur jene Fälle, bei denen das Virus durch eine Laboruntersuchung nachgewiesen wurde. Die tatsächlichen Fallzahlen liegen um ein Vielfaches höher. Der wichtigste Schutz vor einer Infektion besteht in häufigem, sorgfältigem Händewaschen mit Seife. Da Betroffene das Virus noch mehrere Wochen nach Ende der Symptome mit dem Stuhl ausscheiden, sollten sie in den Tagen nach der Erkrankung unbedingt weiterhin auf sorgfältige Hand- und Toilettenhygiene achten und noch mindestens zwei Tage nach Abklingen der Erkrankung zuhause bleiben. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hin.

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Mitteilung der DGVSNovember 2018

Deutscher Lebertag am 20. November:
Medikamente und Lebergesundheit: Auch „sanfte Medizin“ kann die Leber belasten

Als zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan erfüllt die Leber viele lebenswichtige Aufgaben: Sie speichert Zucker und Vitamine, produziert Verdauungsenzyme und entfernt Gift- und Schadstoffe aus dem Blut. Als Entgiftungsorgan ist sie jedoch auch selbst in Gefahr, denn ein Zuviel an Schadstoffen kann die Leberzellen dauerhaft schädigen und das Organ in seiner Funktion beeinträchtigen. Neben bekannten Lebergiften wie Alkohol oder manchen rezeptpflichtigen Medikamenten, können aber auch vermeintlich sanfte Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel die Leber schädigen. Auch für diese Produkte gilt deshalb: Sie sollten stets nach Gebrauchsanweisung und langfristig nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) anlässlich des Deutschen Lebertages am 20. November hin.

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Mitteilung der DGVSOktober 2018

Gesundheit durch Gastroenterologie: Die Zukunft liegt in der personalisierten Prävention

Die aktuelle Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsförderung auszubauen und die Prävention zu stärken. Hierfür ist 2015 das Präventionsgesetz in Kraft getreten. Doch um Krankheitsprävention nachhaltig zu gestalten und dem Einzelnen die Umsetzung der eigenen Gesundheitsvorsorge zu erleichtern, müsse sich diese zukünftig am individuellen Risiko des Patienten orientieren, fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Voraussetzung um personalisierte Prävention möglich zu machen, sei eine systematische Präventionsforschung sowie die Auswertung individueller Gesundheitsparameter mit Hilfe der Digitalisierung, so die Fachgesellschaft.

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Mitteilung der DGVSOktober 2018

Ehrenmitgliedschaft der Polnischen Gesellschaft für Gastroenterologie an Professor Dr. med. Markus M. Lerch verliehen

Am 20. September 2018 wurde der Greifswalder Mediziner Professor Dr. med. Markus Lerch als Ehrenmitglied in die Polnische Gesellschaft für Gastroenterologie (Societas Gastro-Enterologiae Polonia, Polskie Towarzystwo Gastroenterologiczne) aufgenommen. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgte im Rahmen des Polnischen Gastroenterologen-Kongresses, der vom 20. bis 22. September 2018 unter der Leitung von Präsidentin Prof. Grazyna Rydzewska in Warschau stattfand.

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Mitteilung der DGVSOktober 2018

30 Prozent aller gastroenterologischen Todesfälle auf Alkoholkonsum zurückzuführen
DGVS fordert Maßnahmen, um den gesundheitsgefährdenden Konsum von Alkohol einzudämmen

Der Konsum von Alkohol hat 2016 weltweit zu rund drei Millionen Todesfällen geführt. Dabei gehören gastroenterologische Erkrankungen zu den häufigsten durch Alkohol bedingten Todesursachen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Report der Weltgesundheitsorganisation. In ihrem Aufruf an die Politik „Gesundheit durch Gastroenterologie“ fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) eine bessere Aufklärung über die Gefahren des Alkohols und mehr Regularien für die alkoholproduzierende Industrie, auf diese Risiken hinzuweisen.

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