Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie den umfangreichsten Pool an nationalen gastroenterologischen Pressemitteilungen deutschlandweit. Alle Pressemitteilungen des BVGD, der DGVS und des bng werden hier zusammengeführt. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Mitteilung der DGVSJanuar 2019

Leitlinie zur Diagnose und Behandlung des Ösophaguskarzinoms aktualisiert

Etwa 5700 Männer und 1700 Frauen sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts im Jahr 2018 neu an Speiseröhrenkrebs erkrankt – damit zeigen die Erkrankungszahlen eine steigende Tendenz. Speiseröhrenkrebs ist aufgrund seiner Lage und wegen häufiger Begleiterkrankungen komplex in der Therapie und muss interdisziplinär behandelt werden. Daher kommt der Leitlinie, die das diagnostische und therapeutische Vorgehen beim Ösophaguskarzinom fächerübergreifend regelt, eine besondere Bedeutung zu. Drei Jahre nach ihrer Erstfassung wurde der Text nun von einem Expertengremium aktualisiert. Zukünftig soll die Leitlinie – gemäß dem Konzept einer „living guideline“ – kontinuierlich aktualisiert werden. Die aktuelle Leitlinie entstand im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie und unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

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Mitteilung der DGVSDezember 2018

Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen!
Mit Beginn der kalten Jahreszeit nehmen Norovirus-Infektionen wieder zu

Sie ist neben der Influenza die am häufigsten gemeldete Infektion in Deutschland: Die Norovirus-Gastroenteritis. Im vergangenen Jahr wurden 73 273 Fälle der Brechdurchfall-Erkrankung beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, zum Großteil in den Wintermonaten. Dabei umfasst die Zahl nur jene Fälle, bei denen das Virus durch eine Laboruntersuchung nachgewiesen wurde. Die tatsächlichen Fallzahlen liegen um ein Vielfaches höher. Der wichtigste Schutz vor einer Infektion besteht in häufigem, sorgfältigem Händewaschen mit Seife. Da Betroffene das Virus noch mehrere Wochen nach Ende der Symptome mit dem Stuhl ausscheiden, sollten sie in den Tagen nach der Erkrankung unbedingt weiterhin auf sorgfältige Hand- und Toilettenhygiene achten und noch mindestens zwei Tage nach Abklingen der Erkrankung zuhause bleiben. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hin.

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Mitteilung der DGVSDezember 2018

Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen!
Mit Beginn der kalten Jahreszeit nehmen Norovirus-Infektionen wieder zu

Sie ist neben der Influenza die am häufigsten gemeldete Infektion in Deutschland: Die Norovirus-Gastroenteritis. Im vergangenen Jahr wurden 73 273 Fälle der Brechdurchfall-Erkrankung beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, zum Großteil in den Wintermonaten. Dabei umfasst die Zahl nur jene Fälle, bei denen das Virus durch eine Laboruntersuchung nachgewiesen wurde. Die tatsächlichen Fallzahlen liegen um ein Vielfaches höher. Der wichtigste Schutz vor einer Infektion besteht in häufigem, sorgfältigem Händewaschen mit Seife. Da Betroffene das Virus noch mehrere Wochen nach Ende der Symptome mit dem Stuhl ausscheiden, sollten sie in den Tagen nach der Erkrankung unbedingt weiterhin auf sorgfältige Hand- und Toilettenhygiene achten und noch mindestens zwei Tage nach Abklingen der Erkrankung zuhause bleiben. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hin.

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Mitteilung der DGVSNovember 2018

Deutscher Lebertag am 20. November:
Medikamente und Lebergesundheit: Auch „sanfte Medizin“ kann die Leber belasten

Als zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan erfüllt die Leber viele lebenswichtige Aufgaben: Sie speichert Zucker und Vitamine, produziert Verdauungsenzyme und entfernt Gift- und Schadstoffe aus dem Blut. Als Entgiftungsorgan ist sie jedoch auch selbst in Gefahr, denn ein Zuviel an Schadstoffen kann die Leberzellen dauerhaft schädigen und das Organ in seiner Funktion beeinträchtigen. Neben bekannten Lebergiften wie Alkohol oder manchen rezeptpflichtigen Medikamenten, können aber auch vermeintlich sanfte Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel die Leber schädigen. Auch für diese Produkte gilt deshalb: Sie sollten stets nach Gebrauchsanweisung und langfristig nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) anlässlich des Deutschen Lebertages am 20. November hin.

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Mitteilung der DGVSOktober 2018

Gesundheit durch Gastroenterologie: Die Zukunft liegt in der personalisierten Prävention

Die aktuelle Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsförderung auszubauen und die Prävention zu stärken. Hierfür ist 2015 das Präventionsgesetz in Kraft getreten. Doch um Krankheitsprävention nachhaltig zu gestalten und dem Einzelnen die Umsetzung der eigenen Gesundheitsvorsorge zu erleichtern, müsse sich diese zukünftig am individuellen Risiko des Patienten orientieren, fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Voraussetzung um personalisierte Prävention möglich zu machen, sei eine systematische Präventionsforschung sowie die Auswertung individueller Gesundheitsparameter mit Hilfe der Digitalisierung, so die Fachgesellschaft.

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