Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie den umfangreichsten Pool an nationalen gastroenterologischen Pressemitteilungen deutschlandweit. Alle Pressemitteilungen des BVGD, der DGVS und des bng werden hier zusammengeführt. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Mitteilung der DGVSNovember 2019

Deutscher Lebertag am 20. November
Häufigste Lebererkrankung Fettleber: Tipps für genussvolles Essen für eine gesunde Leber

Übergewicht und Adipositas sind in der westlichen Welt weiter rasant auf dem Vormarsch. Die betrifft auch die daraus entstehenden Folgeerkrankungen wie beispielsweise den Diabetes mellitus Typ 2. Zu den eher wenig beachteten Folgeerkrankungen von Übergewicht zählt die so genannte nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) – mittlerweile die häufigste Lebererkrankung in den westlichen Ländern. Unbehandelt kann sie zur Leberfibrose fortschreiten und das Risiko für Leberkrebs deutlich erhöhen. Die gute Nachricht: Die Leber hat erstaunliche Regenationsfähigkeiten. Wer es schafft, seine Ernährung umzustellen und sich mehr zu bewegen, kann eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen oft sogar vollständig umkehren. Anlässlich des Deutschen Lebertags am 20. November weißt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) auf die Chancen einer Lebensstiländerung für mehr Lebergesundheit hin und gibt Tipps für eine leberfreundliche und dennoch genussvolle Ernährung.

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Mitteilung der DGVSOktober 2019

Krankheiten der Verdauungsorgane sind Volkskrankheiten – Experten fordern mehr Forschungsförderung

DGVS legt aktualisiertes Weißbuch Gastroenterologie vor

Krankheiten der Verdauungsorgane nehmen in Deutschland weiterhin zu. Ein Beispiel sind Fettlebererkrankungen: Schätzungen zufolge haben bereits rund 42 Prozent der Deutschen eine Fettleber – meist ohne es zu wissen, denn das Organ schmerzt lange nicht. Eine Verfettung der Leber kann langfristig zur Zirrhose und Leberkrebs führen. Fehlfunktionen der Verdauungsorgane wirken aber auch außerhalb des Magen-Darm-Trakts. Sie gelten als Motor für viele Zivilisationskrankheiten: So weisen Studien darauf hin, dass Störungen des Darm-Mikrobioms bei der Entstehung von Diabetes mellitus oder Depressionen eine Rolle spielen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat nun die aktualisierte dritte Auflage ihres Weißbuchs Gastroenterologie veröffentlicht. Die darin dokumentierten Zahlen zeigen: Krankheiten der Verdauungsorgane sind Volkskrankheiten, die mehr Forschung und neue Präventions- und Behandlungskonzepte erfordern.

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Mitteilung der DGVSSeptember 2019

Verbesserte Prävention, Therapie und Nachsorge für Patienten mit Magenkrebs

Das Leitlinienprogramm Onkologie aktualisiert S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs“

Das Leitlinienprogramm Onkologie (OL) hat die aus dem Jahr 2012 stammende S3-Leitlinie Magenkarzinom aktualisiert. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) wurden alle bestehenden Behandlungsempfehlungen für das Magenkarzinom und für Tumoren des Mageneingangs überprüft und wenn nötig überarbeitet. „Wir haben auch neue Empfehlungen formuliert, unter anderem zur Prävention und zur neoadjuvanten sowie palliativen Chemotherapie“, erläutert Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Markus Möhler von der Universitätsmedizin Mainz. Bereits bestehende Kapitel zu supportiven-, palliativen und ernährungsmedizinischen Maßnahmen wurden aktuellen Empfehlungen der S3-Leitlinien Palliativmedizin, Supportivtherapie und Ernährungsmedizin angeglichen. Die Thematik Nachsorge wurde zusätzlich ergänzt.

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Mitteilung der DGVSSeptember 2019

DGVS begrüßt Initiative der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen
Krebsforschungszentrums zur verbesserten Krebsprävention

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) begrüßt die jüngste Initiative des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe, gemeinsam das Potenzial der Krebsprävention besser auszuschöpfen. Aus Sicht der DGVS ist es wichtig, insbesondere die individualisierte Prävention voranzutreiben, um die Gesundheitsvorsorge zu erleichtern, in dem sie sich mehr am wissenschaftlich begründeten, individuellen Risiko des Patienten orientiert. Viele Krebserkrankungen entwickeln sich als Folge chronischer Entzündungs- und Krankheitsprozesse. Hierbei spielen Fehlfunktionen der Verdauungsorgane eine zentrale Rolle. Die DGVS fordert, diese Zusammenhänge besser zu erforschen, um wirksame Prävention möglich zu machen.

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Mitteilung der DGVSAugust 2019

DGVS: Kein evidenter Zusammenhang zwischen Magensäureblockern und Allergien
Fachgesellschaft der Gastroenterologen sieht aktuelle nature-Studie kritisch

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) sieht keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Magensäureblockern und der Entwicklung von Allergien, wie er in einer aktuellen Studie hergestellt wird. Die in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlichte Arbeit basiert allein auf Daten österreichischer Krankenversicherungen und bezieht fast keine Diagnosedaten mit ein. Nach Ansicht von Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS) ist das Studiendesign nicht dafür geeignet, die Frage zu beantworten, ob Säurehemmung das Entstehen von Allergien begünstigt. Die DGVS kritisiert, dass Patienten mit gesicherter Indikation für eine säurehemmende Therapie dadurch unnötig verunsichert werden. Zugleich betont die Fachgesellschaft, dass Patienten bei freiverkäuflichen Magensäureblockern darauf achten sollten, diese über längere Zeiträume nicht ohne Absprache mit dem Hausarzt einzunehmen.

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