Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie den umfangreichsten Pool an nationalen gastroenterologischen Pressemitteilungen deutschlandweit. Alle Pressemitteilungen des BVGD, der DGVS und des bng werden hier zusammengeführt. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Mitteilung des BNGJuli 2018

Einladungsverfahren am 19.07.2018 durch den GBA beschlossen

Die Vorteile des Einladungsverfahrens zum Darmkrebs-Screening sind unbestritten. Prof. Dr. Hermann Brenner und bng-Vorstand Dr. Albert Beyer haben in der aktuellen Ausgabe der Apotheken-Umschau (siehe Anlage) erneut auf die unnötige Verzögerung des Einladungsverfahrens hingewiesen. Mit erheblicher Verspätung hatte der GBA in diesem Artikel gegenüber der Apotheken Umschau die Einführung für Mitte 2018 angekündigt. Ganz aktuell wurde nun am 19.07.2018 die Richtlinie für das Einladungsverfahren zum Darmkrebs-Screening durch den GBA verabschiedet.

Auf aus unserer Sicht wichtige Kernpunkte haben wir in unseren Vorschlägen immer wieder aufmerksam gemacht. Das gemeinsame Konzept der Fachgesellschaften und Berufsverbände enthielt als zentrale Punkte die Forderung nach einer Absenkung des Eintrittsalters für Männer (ab 50 Jahren Vorsorgekoloskopie anzubieten), die Durchführung der Vorsorgekoloskopie im Rahmen des etablierten und qualitativ gesicherten Konzeptes der Vorsorgekoloskopie durch qualifizierte niedergelassene Ärzte sowie den direkten Versand von i-FOBT-Testen an anspruchsberechtigte Versicherte.

Das Eintrittsalter für Männer wurde nun bundesweit durch den GBA auf 50 Jahre abgesenkt, die Leistungen der Vorsorgekoloskopie und deren Dokumentation sollen im EBM angepasst werden, so daß aus unserer Sicht zwei wesentliche Ziele mit dem Beschluß erreicht wurden. Der komplette Beschlußtext liegt noch nicht vor; wir werden Sie diesbezüglich aber auf dem Laufenden halten. Die (Vorab-)Pressemeldung des GBA finden Sie anbei.

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Mitteilung der DGVSJuli 2018

DGVS aktualisiert Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Colitis ulcerosa

Krampfartige Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und immer wieder Durchfälle: In Deutschland sind rund 150.000 Menschen an der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa (CU) erkrankt. Colitis ulcerosa, die meist im jungen Erwachsenenalter, nicht selten auch schon bei Jugendlichen und Kindern, beginnt, verläuft in Schüben und begleitet die Betroffenen in der Regel ein Leben lang. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) haben Experten nun die Leitlinie für die Behandlung der Colitis ulcerosa auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gebracht. Ein besonderes Augenmerk haben die Autoren dabei auf die erhöhten Infektionsrisiken von CU-Patienten und den Aspekt Ernährung gelegt. Die Rolle der Ernährung wurde viele Jahre überschätzt: Abgesehen vom Stillen gibt es keine wissenschaftlich belegte Ernährungsform, die das Risiko für die Entstehung einer CU-Erkrankung reduziert.

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Mitteilung des BNGJuli 2018

Chronische Hepatitis C: Update der bng-Therapie-Empfehlungen

Die Therapie der chronischen Hepatitis C hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt. Interferon ist nicht mehr erforderlich und Ribavirin wird nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt. Die Zulassung hocheffektiver direkt antiviral wirksamer Substanzen hat seit Januar 2014 dazu geführt, dass heute fast alle betroffenen Patienten geheilt werden können. Dabei führt die nebenwirkungsarme Behandlung in kürzerer Zeit zum Erfolg.

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Mitteilung der DGVSJuni 2018

Hepatitis E-Diagnosen nehmen zu

Bis vor kurzem galt Hepatitis E als eher seltene, auf Fernreisen erworbene Infektion. Doch tatsächlich haben bis zu 30 Prozent der über 60-jährigen in Deutschland Antikörper gegen das Virus im Blut, die auf eine zurückliegende Infektion hinweisen. Sie kommt also sehr viel häufiger vor, als lange angenommen. Oft verläuft eine Hepatitis E-Infektion unerkannt oder so harmlos, dass keine Behandlung erforderlich ist. Für Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr und für Schwangere können die Viren jedoch gefährlich werden. Welche Übertragungswege es gibt und wie man sich vor einer Infektion schützen kann, thematisieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) auf der Jahrespressekonferenz der Fachgesellschaft.

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Mitteilung der DGVSApril 2018

Volkskrankheit Gallensteine: Wie vorbeugen? Wann behandeln?
DGVS veröffentlicht aktualisierte Leitlinie

Berlin, April 2018 – Bis zu 20 Prozent der Deutschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Gallensteine. Die meisten bemerken sie nie – nur bei etwa einem Viertel der Träger machen sich die Steine durch Beschwerden wie Koliken oder Entzündungen bemerkbar. Wann und wie Gallensteine behandelt werden sollten, regelt eine Leitlinie, die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) entwickelt und nun nach neuestem wissenschaftlichen Stand aktualisiert wurde.

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