Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie den umfangreichsten Pool an nationalen gastroenterologischen Pressemitteilungen deutschlandweit. Alle Pressemitteilungen des BVGD, der DGVS und des bng werden hier zusammengeführt. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Mitteilung der DGVSSeptember 2021

DGVS: Neue Diagnostik- und Therapieempfehlungen
Überarbeitete S3-Leitlinie zu Morbus Crohn erschienen

Starke Bauchschmerzen, Durchfall und Gewichtsabnahme sind die Hauptsymptome bei Morbus Crohn. Bis die richtige Diagnose gefunden ist, dauert es häufig lange, da andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden müssen. Der Leidensdruck der Betroffenen ist dementsprechend hoch. Die überarbeitete Leitlinie berücksichtigt den aktuellen Wissensstand aus Forschung, Klinik und Praxis, um allen an Diagnose und Therapie Mitwirkenden fundierte Empfehlungen geben zu können.

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Mitteilung der DGVSSeptember 2021

Die nicht-alkoholische Fettleber – eine noch immer unterschätzte Erkrankung

Der westliche Lebensstil ist für die Gesundheit unseres Körpers eine Katastrophe: Üppige Ernährung und viel zu wenig Bewegung fördern die Entstehung schwerwiegender Erkrankungen wie Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weitgehend unbeachtet, jedoch zentral für alle Stoffwechselerkrankungen, ist die so genannte nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD). In einem von der DGVS gemeinsam mit anderen Organisationen und Fachgesellschaften verfassten Positionspapier werden nun verstärkte gesundheitspolitische Anstrengungen gefordert, um der rasanten Zunahme der NAFLD in der Bevölkerung entgegenzuwirken und gravierende Gesundheitsfolgen zu vermeiden. Das Positionspapier und die zentralen Forderungen werden Teil der Kongresspressekonferenz zur Viszeralmedizin 2021 sein.

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Mitteilung der DGVSSeptember 2021

Gegen das Vergessen
DGVS schafft digitalen Erinnerungsort für ihre in der NS-Diktatur verfolgten Mitglieder

Um sich ihrer Verantwortung während der NS-Zeit zu stellen und ihrer im Dritten Reich verfolgten jüdischen Mitglieder zu gedenken, hat die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e.V. im September 2021 die Initiative „Gegen das Vergessen“ gestartet. Diese umfasst einen digitalen Erinnerungsort mit den Namen und Biografien jener Mitglieder, die während der Nazi-Diktatur aus der Fachgesellschaft ausgeschlossen, entrechtet, verfolgt, zur Flucht gezwungen oder im Konzentrationslager ermordet wurden. Der Ort soll Würdigung und Mahnung zugleich sein.

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Mitteilung der DGVSJuli 2021

Unerkannte Hepatitis-Fälle rasch diagnostizieren: DGVS fordert Umsetzung des Hepatitis-Screenings für gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren

Im November 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Aufnahme eines Screenings auf Hepatitis B und C in den Check-up ab 35 Jahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen. Beide Virushepatitis-Erkrankungen sind hIm November 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Aufnahme eines Screenings auf Hepatitis B und C in den Check-up ab 35 Jahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen. Beide Virushepatitis-Erkrankungen sind hochansteckend und verlaufen häufig lange symptomlos. Daher ist es wichtig, die Erkrankung durch das Screening frühzeitig zu erkennen, um eine Therapie einleiten zu können. Doch auch ein dreiviertel Jahr nach dem Beschluss können die Versicherten die Leistung noch nicht in Anspruch nehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e.V. drängt deshalb anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli auf die zeitnahe Umsetzung des Screenings im Rahmen des Check-up 35 im klinischen Alltag.ochansteckend und verlaufen häufig lange symptomlos. Daher ist es wichtig, die Erkrankung durch das Screening frühzeitig zu erkennen, um eine Therapie einleiten zu können. Doch auch ein dreiviertel Jahr nach dem Beschluss können die Versicherten die Leistung noch nicht in Anspruch nehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e.V. drängt deshalb anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli auf die zeitnahe Umsetzung des Screenings im Rahmen des Check-up 35 im klinischen Alltag.

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Mitteilung der DGVSJuli 2021

Reizdarmsyndrom – Aufruhr im Darm: Gastroenterologen veröffentlichen aktualisierte S3-Leitlinie

Immer wieder krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, ohne dass eine eindeutige organische Ursache auszumachen ist – das sogenannte Reizdarmsyndrom (RDS) kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Zwischen vier und zehn Prozent der Deutschen sind von der Erkrankung betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e. V. (DGNM) haben in Zusammenarbeit mit 17 weiteren Fachgesellschaften nun die aktualisierte S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“ veröffentlicht. Sie fasst den aktuellen Wissensstand zu Diagnostik und Behandlung des RDS zusammen. Unter anderem wurden darin die Kapitel zur Ernährung, zur psychotherapeutischen Behandlung und zu komplementären Therapien deutlich erweitert, zudem ist erstmals ein eigenständiges Kapitel zum Reizdarmsyndrom bei Kindern enthalten.

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