Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie den umfangreichsten Pool an nationalen gastroenterologischen Pressemitteilungen deutschlandweit. Alle Pressemitteilungen des BVGD, der DGVS und des bng werden hier zusammengeführt. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Mitteilung der DGVSOktober 2018

30 Prozent aller gastroenterologischen Todesfälle auf Alkoholkonsum zurückzuführen
DGVS fordert Maßnahmen, um den gesundheitsgefährdenden Konsum von Alkohol einzudämmen

Der Konsum von Alkohol hat 2016 weltweit zu rund drei Millionen Todesfällen geführt. Dabei gehören gastroenterologische Erkrankungen zu den häufigsten durch Alkohol bedingten Todesursachen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Report der Weltgesundheitsorganisation. In ihrem Aufruf an die Politik „Gesundheit durch Gastroenterologie“ fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) eine bessere Aufklärung über die Gefahren des Alkohols und mehr Regularien für die alkoholproduzierende Industrie, auf diese Risiken hinzuweisen.

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Mitteilung der DGVSSeptember 2018

DGVS wächst weiter: Fachgesellschaft begrüßt ihr 6000. Mitglied

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) wächst weiter und zieht vor allem junge Ärzte zunehmend an. In den letzten fünfzehn Jahren konnte die Fachgesellschaft ihre Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln. Mit Nada Abedin, Assistenzärztin an der Medizinischen Klinik I, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Frankfurt, begrüßt die DGVS im Rahmen ihres Jahreskongresses 2018 nun ihr 6000. Mitglied.

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Mitteilung der DGVSSeptember 2018

Teuer und sinnlos: DGVS rät von Stuhltests zur Analyse des Darm-Mikrobioms ab

Das Darm-Mikrobiom ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der   Wissenschaft geraten. Auch in der Öffentlichkeit stößt die Thematik auf großes Interesse. Denn immer mehr Untersuchungen zeigen, dass die Millionen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, nicht nur unverzichtbare Dienste bei der Verdauung und Verwertung der Nahrung leisten, sondern die Zusammensetzung dieser Mikroorganismen auch eine Rolle bei der Entstehung verschiedenster Erkrankungen – von Herz-Kreislauf-Leiden, psychischen Störungen bis hin zu Lebererkrankungen und Adipositas – spielt. Einige Hersteller und Labore bieten deshalb Untersuchungen von Stuhlproben zur „Analyse“ der Darmflora an und leiten aus den Ergebnissen Ernährungs- und Handlungsempfehlungen ab. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) rät davon ab, Stuhltests zur Untersuchung des Mikrobioms zu nutzen. Diesen fehle derzeit die wissenschaftliche Grundlage, so die Experten der Fachgesellschaft.

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Mitteilung des BNGJuli 2018

Einladungsverfahren am 19.07.2018 durch den GBA beschlossen

Die Vorteile des Einladungsverfahrens zum Darmkrebs-Screening sind unbestritten. Prof. Dr. Hermann Brenner und bng-Vorstand Dr. Albert Beyer haben in der aktuellen Ausgabe der Apotheken-Umschau (siehe Anlage) erneut auf die unnötige Verzögerung des Einladungsverfahrens hingewiesen. Mit erheblicher Verspätung hatte der GBA in diesem Artikel gegenüber der Apotheken Umschau die Einführung für Mitte 2018 angekündigt. Ganz aktuell wurde nun am 19.07.2018 die Richtlinie für das Einladungsverfahren zum Darmkrebs-Screening durch den GBA verabschiedet.

Auf aus unserer Sicht wichtige Kernpunkte haben wir in unseren Vorschlägen immer wieder aufmerksam gemacht. Das gemeinsame Konzept der Fachgesellschaften und Berufsverbände enthielt als zentrale Punkte die Forderung nach einer Absenkung des Eintrittsalters für Männer (ab 50 Jahren Vorsorgekoloskopie anzubieten), die Durchführung der Vorsorgekoloskopie im Rahmen des etablierten und qualitativ gesicherten Konzeptes der Vorsorgekoloskopie durch qualifizierte niedergelassene Ärzte sowie den direkten Versand von i-FOBT-Testen an anspruchsberechtigte Versicherte.

Das Eintrittsalter für Männer wurde nun bundesweit durch den GBA auf 50 Jahre abgesenkt, die Leistungen der Vorsorgekoloskopie und deren Dokumentation sollen im EBM angepasst werden, so daß aus unserer Sicht zwei wesentliche Ziele mit dem Beschluß erreicht wurden. Der komplette Beschlußtext liegt noch nicht vor; wir werden Sie diesbezüglich aber auf dem Laufenden halten. Die (Vorab-)Pressemeldung des GBA finden Sie anbei.

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Mitteilung der DGVSJuli 2018

DGVS aktualisiert Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Colitis ulcerosa

Krampfartige Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und immer wieder Durchfälle: In Deutschland sind rund 150.000 Menschen an der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa (CU) erkrankt. Colitis ulcerosa, die meist im jungen Erwachsenenalter, nicht selten auch schon bei Jugendlichen und Kindern, beginnt, verläuft in Schüben und begleitet die Betroffenen in der Regel ein Leben lang. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) haben Experten nun die Leitlinie für die Behandlung der Colitis ulcerosa auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gebracht. Ein besonderes Augenmerk haben die Autoren dabei auf die erhöhten Infektionsrisiken von CU-Patienten und den Aspekt Ernährung gelegt. Die Rolle der Ernährung wurde viele Jahre überschätzt: Abgesehen vom Stillen gibt es keine wissenschaftlich belegte Ernährungsform, die das Risiko für die Entstehung einer CU-Erkrankung reduziert.

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