Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie den umfangreichsten Pool an nationalen gastroenterologischen Pressemitteilungen deutschlandweit. Alle Pressemitteilungen des BVGD, der DGVS und des bng werden hier zusammengeführt. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Mitteilung des BVGDBerlin, Mai 2020

Arbeitsbelastung senken, Weiterbildung stärken, DRG-System abschaffen BVGD: Reformen im Gesundheitswesen dringend benötigt – „Weiter so“ wäre fatal

Berlin, Mai 2020 – Überlastetes Klinikpersonal, alleingelassene Assistenzärzte, Kliniken in Finanznot – was durch die Corona-Pandemie kurzzeitig aus dem Blickfeld geraten ist, tritt mit der Rückkehr der Krankenhäuser in den Regelbetrieb wieder deutlich zutage: Ärztinnen und Ärzte gehen in ihrem Alltag oft an ihre Belastungsgrenze oder sogar darüber hinaus. Aktuell etwa holen die Kliniken Operationen und Untersuchungen nach, die sie zu Beginn der Pandemie aus Gründen des Infektionsschutzes verschoben hatten. Schon vor der Pandemie fühlten sich nach Zahlen des Marburger Bundes fast 60 Prozent der Ärzteschaft regelhaft überlastet. Vor allem unter jungen Klinikärzten wächst die Unzufriedenheit mit ihrem Beruf, betont der Berufsverband Gastroenterologie Deutschland e.V. (BVGD). Die Experten des Verbandes fordern, die aktuelle Dynamik in der Gesundheitspolitik zu nutzen, um mit wirksamen Reformen die Arbeitsbedingungen von Ärzten zu verbessern und eine hochwertige Ausbildung des dringend benötigten ärztlichen Nachwuchses zu gewährleisten.

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Mitteilung der DGVSMai 2020

Erfolgsgeschichte der Darmkrebsvorsorge jetzt fortsetzen: DGVS mahnt Rückkehr zur regulären Früherkennung an

Um für die Corona-Pandemie gewappnet zu sein, wurden in den vergangenen Wochen weite Bereiche der Medizin umorganisiert: Kapazitäten für Intensivbetten wurden erhöht, planbare Operationen verschoben, Risikopatienten wurde geraten, nicht notwendige Arztbesuche abzusagen. Aktuell kehren Kliniken und Praxen schrittweise wieder zur Normalität zurück. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt Patienten, nicht nur bei akuten Beschwerden ihren Arzt aufzusuchen, sondern jetzt auch die wichtigen Früherkennungsuntersuchungen, etwa die Vorsorgekoloskopie, wieder wahrzunehmen. Sonst drohe das Risiko, dass Krebserkrankungen zu spät erkannt würden. Diese Untersuchungen wurden in den vergangenen Wochen in großem Umfang abgesagt.

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Mitteilung der DGVSMärz 2020

Darmkrebsmonat März: Früherkennung mehr nutzen Vorsorgekoloskopie gehört zu den effektivsten Maßnahmen in der Medizin

Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) dazu auf, die Vorsorgekoloskopie besser zu nutzen. Das von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Angebot gehört zu den effektivsten Früherkennungsmaßnahmen, die in der Medizin zu Verfügung stehen: In den ersten zehn Jahren nach Einführung der gesetzliche Darmkrebsfrüherkennung sank die Darmkrebssterblichkeit bei Männern ab 55 Jahren um fast 21 Prozent, bei Frauen dieser Altersgruppe sogar um mehr als 26 Prozent. Zukünftig werden Systeme Künstlicher Intelligenz (KI) die Darmkrebsvorsorge noch verlässlicher machen. Offen ist derzeit jedoch noch, welche der KI-Anwendungen für Patienten entscheidende Vorteile bringen und wann diese in die breite Anwendung gehen werden.

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Mitteilung der DGVSFebruar 2020

Tag der Seltenen Erkrankungen am 29. Februar 2020 – Seltene Erkrankungen im Verdauungstrakt: Fortschritte in der Therapie

Erkrankungen, an denen nur sehr wenige Menschen leiden, stellen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und für Ärzte eine besondere Herausforderung dar. Denn oft wird die Krankheit erst spät erkannt, es gibt nur wenige Spezialisten und manchmal kaum Therapiemöglichkeiten. In der EU gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10 000 Menschen von ihr betroffen sind. Auch Krankheiten, die das Verdauungssystem betreffen, fallen in diese Kategorie – darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) anlässlich des Tages der Seltenen Erkrankungen, der dieses Jahr am 29. Februar stattfindet, aufmerksam. Auch weil Erforschung und Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten für seltene Erkrankungen national und auf EU-Ebene seit einigen Jahren besonders gefördert werden, gibt es zunehmend Fortschritte und Erfolge in der Therapie.

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Mitteilung der DGVSNovember 2019

Deutscher Lebertag am 20. November
Häufigste Lebererkrankung Fettleber: Tipps für genussvolles Essen für eine gesunde Leber

Übergewicht und Adipositas sind in der westlichen Welt weiter rasant auf dem Vormarsch. Die betrifft auch die daraus entstehenden Folgeerkrankungen wie beispielsweise den Diabetes mellitus Typ 2. Zu den eher wenig beachteten Folgeerkrankungen von Übergewicht zählt die so genannte nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) – mittlerweile die häufigste Lebererkrankung in den westlichen Ländern. Unbehandelt kann sie zur Leberfibrose fortschreiten und das Risiko für Leberkrebs deutlich erhöhen. Die gute Nachricht: Die Leber hat erstaunliche Regenationsfähigkeiten. Wer es schafft, seine Ernährung umzustellen und sich mehr zu bewegen, kann eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen oft sogar vollständig umkehren. Anlässlich des Deutschen Lebertags am 20. November weißt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) auf die Chancen einer Lebensstiländerung für mehr Lebergesundheit hin und gibt Tipps für eine leberfreundliche und dennoch genussvolle Ernährung.

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